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Urbyo will GenZ und Millenials in das Immobiliengeschäft einbinden und wirbt 5 Millionen Dollar ein

Urbyo will GenZ und Millenials in das Immobiliengeschäft einbinden und wirbt 5 Millionen Dollar ein

Das Berliner Start-up Urbyo hat eine Startfinanzierung in Höhe von 5 Millionen US-Dollar erhalten. Das Startup adressiert den veralteten Transaktionsfluss für Wohnimmobilien und bietet damit eine niedrigere Eintrittsbarriere für die nächste Generation von Investoren, nämlich die der Millenials und GenZ. Bis heute hat das Unternehmen insgesamt 6 Millionen US-Dollar erhalten und beabsichtigt, die Finanzierung für den weiteren Ausbau des Marktplatzes, der Hypotheken und der Teams für die einzelnen Startplätze zu verwenden.

Der Kauf eines Hauses war noch nie ein einfacher Prozess. Die Suche, das Feilschen, die Berge von Papierkram, die Finanzierung; jetzt kommt noch die offenkundig komplexe Natur von Investitionen hinzu, und das alles kann mehr sein als es wert ist. So sehr, dass es der Mehrheit der GenZ und Millenials in Deutschland genauso geht; insgesamt liegt die Wohneigentumsquote in Deutschland bei etwa 50 % und in größeren Städten bei etwa 30 %.

Auf diese Zielgruppe der nächsten Generation von Hausbesitzern/Immobilieninvestoren zielt Urbyo ab. Die Mitbegründer Sebastian Tussing, Oliver Wulf, Markus Fasselt und Philipp Schormann haben alle selbst den erschöpfenden Prozess durchlaufen und beschlossen, dass es an der Zeit war, eine bessere Mausefalle zu bauen.

Der Hypothekendienst von Urbyo listet nur von Banken zugelassene Immobilien auf und kann Kunden, die sich auf der Plattform anmelden, vorqualifizieren, indem er ihnen nur Angebote mit einem individuellen Preisschild anzeigt. Eine scheinbar einfache Lösung für ein uraltes Problem, die es so auf dem deutschen Markt noch nicht gegeben hat.

Dem wachsenden Trend folgend, dass US-Investoren Kapital in den europäischen Markt einbringen, wurde die Seed-Runde von Urbyo von Zigg Capital mit Sitz in New York angeführt und wurde von Entrée Capital unterstützt. Angel-Investoren und Unternehmer wie Adriaan Mol, Gründer von Mollie und Messagebird, Tom Blomfield, Gründer von Monzo, Gary Beasley, Gründer des US-Proptech-Unternehmens Roofstock, Simon Willnauer, Gründer von Elastic, und Christian Reber, Gründer von Pitch und ehemaliges Mitglied des Wunderlist-Teams, sind ebenfalls mit an Bord. Und nicht zuletzt hat der June Fund die Finanzierung der Inkubation übernommen.

“Wir haben in anderen Teilen der Welt eine Verlagerung von traditionellen Kleinanzeigen zu neuen Arten von Marktplätzen beobachtet. Der Ansatz von Urbyo ist einzigartig in Europa und wir sind begeistert, Teil dieser Reise zu sein”, sagt Dave Eisenberg, Gründungspartner von Zigg Capital.

David Rosskamp, Gründer von June Fund, fügt hinzu: “Die derzeitige Erfahrung des Immobilienkaufs ist langwierig, exklusiv, teuer und meist ineffizient. Die Vision von Urbyo stellt die längst überfällige technologische Evolution der europäischen Immobilienwelt dar, auf die ich gewartet habe. Ich sehe eine erhebliche Unterrepräsentation der breiten Bevölkerung unter den Immobilieneigentümern, die wir angehen wollen.”

Quelle und übersetzt von: Tech.EU

Bild von: Urbyo.com

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