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Umsätze im Smart-City-Markt steigen (Springer Professional)

Umsätze im Smart-City-Markt steigen (Springer Professional)

Dem Smart-City-Markt stehen goldene Zeiten bevor. Eine aktuelle Studie prognostiziert bis 2026 jährliche Umsatzzuwächse um 17 Prozent und gibt Hinweise, wie Kommunen in die smarte Zukunft finden können.

Deutsche Städte könnten deutlich smarter und damit auch klimafreundlicher werden. So ließe sich mit einer smarten Wende des städtischen Verkehrs der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid halbieren, in öffentlichen Gebäuden 40 Prozent Energie einsparen, bei der öffentlichen Beleuchtung 85 Prozent und durch Investitionen in die Telekommunikation die Kohlenstoffdioxid-Emissionen um 65 Prozent senken – jeweils bis 2030 und jeweils optimistisch betrachtet.

Diese Zahlen nennen der Verband der Internetwirtschaft Eco sowie die Unternehmensberatung Arthur D. Little (ADL) in ihrer aktuellen Studie “Der Smart-City-Markt in Deutschland 2021 – 2026”. Sie erschient im Juni 2021 und basiert auf Eigenberechnungen sowie auf verschiedenen Sekundärquellen von Verbänden, amtlichen Statistiken und anderen Diensten.

Umsatzverdoppelung in fünf Jahren
Bis zum Jahre 2026 wird sich das Smart-City-Umsatzvolumen demnach von aktuell 38,5 Milliarden Euro auf 84,7 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Für insgesamt neun Segmente des deutschen Smart-City-Marktes skizziert die Studie Trends und Herausforderungen. Besonders hohe Umsätze erwarten die Autoren in den Marktsegmenten Digitale Bildung, Transport und Logistik sowie Gebäudeautomatisierung.

Klimaschutz als treibender Faktor
Entscheidende Umsatzfaktoren sind laut Studie die große Zunahme an Daten und deren Verknüpfungs- beziehungsweise Nutzungsmöglichkeiten, die Notwendigkeiten von Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zum Klimaschutz aber auch die anhaltende Pandemie. Marktprofiteur sei aber nicht nur die Internet-Wirtschaft. Vielmehr entstünden in Zukunft zahlreiche neue Geschäftsmodelle mit großen Potenzialen.

Sichere digitale Infrastruktur schaffen
Um diese Potenziale zu nutzen, brauche es vor allem leistungsfähige und sichere digitale Infrastrukturen, eine klare Governance zum Umgang mit Daten sowie starke Kooperationen zwischen Unternehmen und Verwaltungen.

Bild und mehr auf: Springer Professional

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