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Toronto beschließt Rahmen für digitale Infrastruktur

Toronto beschließt Rahmen für digitale Infrastruktur

Der prinzipienbasierte Ansatz legt einen Plan für die Nutzung von Technologie und Daten durch die Stadt fest, einschließlich der Werte, die die tägliche und langfristige Entscheidungsfindung leiten sollen.

Der Stadtrat von Toronto hat einstimmig das Digital Infrastructure Strategic Framework (DISF) angenommen.

Es dient als übergreifende Strategie für die Art und Weise, wie Entscheidungen im Zusammenhang mit der Technologie und den Daten der Stadt getroffen werden, einschließlich der Werte, die die Entscheidungsfindung im Alltag und langfristig leiten sollten.

Gleichberechtigt und integrativ
Das DISF wurde als Reaktion auf eine Weisung des Stadtrats vom Februar 2019 ins Leben gerufen, einen stadtweiten politischen Rahmen und ein Governance-Modell für die digitale Infrastruktur zu entwickeln. Die Beiträge und Ratschläge eines breiten Spektrums von Zielgruppen, darunter eine Beratungsgruppe der Gemeinde, Mitglieder der Öffentlichkeit und Interessenvertreter aus der Industrie, trugen zur Gestaltung und Fertigstellung des Rahmens bei.

Die neue stadtweite Strategie stützt sich auf eine Reihe von Grundsätzen. Diese sollen sicherstellen, dass die Entscheidungen der Stadt in Bezug auf Technologie und Daten, gleichberechtigt und integrativ sind,
qualitativ hochwertige und innovative öffentliche Dienstleistungen ermöglichen,
die Lebensqualität und den wirtschaftlichen Wohlstand der Torontonians verbessern,
dem Schutz der Privatsphäre und der Sicherheit Vorrang einräumen, Transparenz gewährleisten
mehr Möglichkeiten für öffentliche Konsultationen bieten.

“Angesichts der Tatsache, dass die Technologie eine immer wichtigere Rolle bei den städtischen Dienstleistungen und im Leben der Bürger spielt, ist das DISF ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass Entscheidungen im Zusammenhang mit der Technologie gerecht und integrativ sind und dem Datenschutz und der Sicherheit Vorrang einräumen.

Die DISF gilt für Technologie- und Dateninitiativen in allen städtischen Abteilungen sowie für digitale Infrastrukturinitiativen in städtischen Bereichen des öffentlichen Raums, einschließlich Straßen, Gehwegen, Parks, Freiflächen und öffentlich zugänglichen Teilen von Gebäuden im Besitz der Stadt. Sie gilt nicht für Privatwohnungen oder private Teile des öffentlichen Raums.

“Die DISF ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass technologiebezogene Entscheidungen gerecht und inklusiv sind und dass Datenschutz und Sicherheit Vorrang haben”, sagte Torontos Bürgermeister John Tory.

Lawrence Eta, Torontos Chief Technology Officer, sagte: “Das DISF ist ein dringend benötigter übergreifender Rahmen, der bei Entscheidungen über geplante oder bestehende digitale Infrastrukturen in Toronto helfen wird. Er unterstreicht die Bedeutung einer verbesserten Transparenz und eines besseren Einblicks in die Art und Weise, wie Entscheidungen getroffen werden, und ermöglicht so ein größeres Vertrauen in die von der Stadt angebotenen Dienstleistungen.”

Quelle und übersetzt von: SmartCitiesWorld.net

 

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