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Smart City mit Blockchain-Technologie

Smart City mit Blockchain-Technologie

Was haben Smart Cities mit der Blockchaintechnologie á la Bitcoins zu tun? Nun, mit Bitcoins selbst erstmal gar nichts. Aber das dezentral aufgebaute Netzwerkprotokoll, auf dem auch die bekannte Kryptowährung basiert, lässt sich mit seinen Eigenschaften bei der Entwicklung und Verknüpfung von Datenströmen und -banken auf Smart Cities übertragen und beantwortet möglicherweise durch die vollständige Anonymisierung der im Netzwerk aktiven und inaktiven User die Frage nach dem noch ungelösten Sicherheitsaspekt einer theoretisch vollständig vernetzten Smart City, wer auf welche Datensätze Zugriff und Einblick (und somit Auswertung bis zu welchem Grad?) hat, wenn unterschiedlichste Nutzergruppen (Einwohner, Touristen) mit für eine funktionierende Stadt notwendigen privaten und öffentlichen Leistungsanbietern (Energieversorger, Gesundheits-, Mobilitäts-, Umwelt- und Immobiliendienstleister, Government, Vereine) digital vernetzt werden. Konkret: Welcher Leistungsanbieter weiß am Ende wieviel über seine Nutzergruppe? Wer könnte ein Interesse daran haben, ein möglichst genaues und individuelles Nutzer- und Verhaltensprofil von Bürgern zu erstellen? Es scheint naheliegend, dass dieses Interesse an Profilen zu unverhältnismäßiger Einflussnahme von Nutzergruppen (z. B. durch Wettbewerber) führen kann. Daher ist die Anonymisierung von “Smart-City-Bürgern” von zentraler Bedeutung.

Wie Städte und Regionen in der Zukunft die Aufgaben der kommunalen Digitalisierung mit Blockchains lösen können. Smart City dank Blockchain-Technologie? Städte und Regionen sollen zukunftsfähig werden, wenn es nach dem Positionspapier der Fraunhofer Morgenstadt Initiative geht, das auf zahlreichen Projekterfahrungen im Zeitraum von 2012 bis 2020 basiert.

35 Städte, 42 Unternehmen und 13 Fraunhofer-Institute haben gemeinsame Ideen entwickelt, Lösungen erprobt und neue Projekte auf den Weg gebracht, um allen Kommunen in Deutschland eine nachhaltige Stadtentwicklung und effiziente Digitalisierung zu ermöglichen.

Strukturelle Veränderungen, die Herausforderungen durch den Klimawandel und der Transformationsprozess der Digitalisierung bringen für industrielle Schlüsselbranchen sowie urbane Räume große Herausforderungen mit sich. Städte werden immer mehr zum Lebensraum vieler Menschen, doch gleichzeitig zentrale Angriffspunkte bei CO2-Emissionen. Ballungsräume sind verantwortlich für den größten Teil des Bruttoinlandsprodukes, aber es braucht eine nachhaltige, klimaneutrale und flächendeckende Lösung für die Aufgaben, die mit dem digitalen Wandel aufkommen.

Auf europäischer Ebene gibt es Initiativen für Städte und Gemeinden, bei denen sich digitale Lösungen aus den Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnologie, dem Energiemanagement und dem Verkehrsmanagement miteinander kombinieren lassen. Europäische Städte sehen sich in der Zukunft großen ökologischen, gesellschaftlichen und gesundheitlichen Herausforderungen gegenüber, auf die skalierbare und übertragbare Lösungen wie die Blockchain-Technologie Antwort geben können.

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