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Singapur plant Smart City mit grünem Wohlfühlfaktor

Singapur plant Smart City mit grünem Wohlfühlfaktor

In der westlichen Region Singapurs soll eine smarte Öko-Stadt entstehen. Die Planer haben sich Klimaschutz, Naturnähe und Gemeinschaft auf die Fahnen geschrieben. Von Temperierung über Müllmanagement bis Mobilität ist alles durchdigitalisiert.

Mit 42.000 neuen Wohnungen in fünf Wohnvierteln soll im Bezirk Tengah Singapurs „Waldstadt“ entstehen, berichtet die Landes-Wohnungsbaugesellschaft Housing and Development Board (HDB): Eine nachhaltige Stadt im Stadtstaat mit viel intelligenter Technologie für mehr Energieeffizienz, dabei naturnah mit begrüntem, öffentlichem Raum. Mehrgeschossige Mehrfamilienhäuser gruppieren sich um Parks und Wasserflächen, die für ein gutes Mikroklima sorgen sollen.

Eine ganze Reihe verfügbarer Technologien zur Energieeffizienz und CO2-Einsparung sollen für die Eco-City zum Einsatz kommen, verspricht Singapurs Wohnungsbaugesellschaft HDB. Zentrale und klimaoptimierte Kühlsysteme, ein automatisiertes und effizientes Müllmanagement und ein autofreies Stadtzentrum sind geplant.

Auf dem rund 700 Hektar großen Gelände befanden sich einst Ziegelfabriken, später wurde das Areal laut Angaben der Stadtplaner für die militärische Ausbildung genutzt. Nach Ende der Nutzung wurde das Gebiet von einem ausgedehnten Sekundärwald zurückerobert. Der bleibt in Teilen erhalten und wird ins Projekt integriert – „naturnah“ solle es werden, schwärmen die Planer. Und autofrei – Autos, Straßen und Parkplätze werden unter das Stadtzentrum verlagert. Im Untergeschoss sollen Elektroautos fahren, unterirdische Ladestationen machen das möglich. Man setze auf autonome, elektrische Fahrzeuge – mit Solarstrom betrieben. Oben Fußgänger und Radfahrer. Vor allem das Radeln habe in Singapur in den letzten Jahren Konjunktur, berichten die Planer.

Stadt der kurzen Wege
Ein Stadtzentrum mit Angebot für den täglichen Bedarf und Dienstleistungen sowie medizinische Einrichtungen, ein Sportzentrum und ein integriertes Gemeindezentrum sollen fußläufig für jeden Bewohner erreichbar sein. Busse und Bahnen verbinden die Bewohner mit Singapur und den benachbarten Vierteln.

Mehr auf: Link Energiezukunft.eu

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