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XBC

XBC Token: Exklusive regionale Cryptowährung für Berlin


(Quelle: CoinMarketCap)

Letztes Update: 26/09/2022

Autor: Dipl.-Ing. Alexander Lührs (40)

Eine neue Marke für das Land Berlin - Berlin.deDer smarte Stadtplaner: Lokale Ökonomie 3.0
Der XBC Token – warum nicht eine eigene regionale Cryptowährung für die Hauptstadt Berlin? Dass regionale Währungen funktionieren können, zeigen aktuelle Beispiele. Mit der heutigen digitalen Cryptotechnologie lässt sich das  Prinzip von sog. “Regiogeldern” technologisch und konzeptionell weiterentwickeln und für jedermann einfach benutzbar gemacht werden.

Eine Cryptowährung aus Sicht eines Stadtplaners (Dipl.-Ing. Alexander Lührs, 40, Berlin) mit regionalem Bezug zu konzeptionieren, hat es bisher in Deutschland noch nicht gegeben. Dieses USP (= Alleinstellungsmerkmal) des XBC Token sorgt für das Betreten von digitalem, finanziellem Neuland mit der Aussicht auf ertragreiche Wertsteigerungen im Sinne einer Coinwertentwicklung. Der Begriff “Lokale Ökonomie” im stadtplanerischen Kontext stammt ursprünglich aus einem speziellen Förderkontext für wirtschaftlich schwächere Regionen / Gebietskörperschaften. Der Begriff wird hier bewusst für das Konzept des XBC Token zweckentfremdet und mit dem Zusatz “3.0” versehen, in Anlehnung an das Schlagwort “Web 3.0”, mit dem das Internet of Value gemeint ist. “Lokale Ökonomie 3.0” greift den digitalen Cryptospace auf und wendet ihn zeitgleich lokal an – im Kontext einer gesamten Stadt. Berlin dient hier deutschlandweit als einzigartige Laborsituation für die Anwendung einer neuen, bisher unerprobten Cryptowährung im ausschließlich kommunalen, regionalen Kontext unter kontrollierten Bedingungen – es ist aufgrund des hier ausgearbeiteten, stadtplanerisch konzeptionierten und mit technischem IT-Blockchain-Verständnis mehr als wahrscheinlich zu erwarten, dass der XBC Token bei entsprechender Akzeptanz bei den 3,8 Mio Bewohnern Berlins und bei den in Berlin ansässigen Unternehmen und Konzernen schon nach kurzer Zeit ein voller Erfolg wird, da seine konzeptionell bedingten Vorteile die Projektrisiken in einem erwartbaren Verhältnis übersteigen. Ziel ist die Förderung lokaler Wertschöpfungsstrukturen sowie städtischer Einzelhandelsbranchen, die wieder einen stärkeren Bezug zum Konsumenten, d. h. den Berliner gebrauchen könnten. Kiezbildungen und -förderungen durch die Einführung lokaler Zahlungsmittel sind nicht neu, die Übertragung auf die Blockchain / DLT (Distributed Ledger Technology) hebt dieses Konzept jedoch auf ein völlig neues, digitales Level mit zahlreichen Vorteilen für Privatpersonen als auch Unternehmer.

Blockchain und Smart Cities: die Zukunft
Technologisch ist man in der Frage nach der richtigen Plattform für digital vernetzte Smart Cities noch nicht zwingend weiter: die Blockchain, ein dezentrales Datenprotokoll mit kryptischer Verschlüsselung ohne zentral gesteuerte Recheneinheit könnte sich immer mehr zur Zukunftsplattform vor dem Hinblick ihrer smarten Anwendungsmöglichkeiten und zugleich sicheren / transparenten Eigenschaften heraus kristalisieren. Es ist kein Zufall, dass dieses Netzwerkprotokoll aus dem Finance-Sektor kommt: die EU und weitere internationale Staaten(-gemeinschaften) pumpen bereits seit über 20 Jahren zentral gesteuert viel Geld in den globalen und europäischen Finanzmarkt, die über verzinste Kredite gedeckt werden, somit keinen “echten” geldwerten Gegenstand beinhalten (wie z. B. Gold). Durch die im Umlauf erhöhten finanziellen Mittel sowie dem Kapitalzufluss an Unternehmen erhofft man sich per Kredit finanzierte Wachtumsimpulse. Dieses Fluten an Geld befördert zugleich die Inflation für den Konsumenten: es befindet sich kontinuierlich immer mehr Geld im Umlauf im Verhältnis zur Menge des weltweiten Warengegenstandes.

Kryptowährungen: warum es sie gibt!
Mit dem Erfinden des Bitcoins 2007 wollte der Programmierer Satoshi Nakamoto genau diesem politisch gewollten und gesteuerten Umstand ein alternatives Finanzprodukt entegegenwirken und erfand die weltweit erste Kryptowährung auf Basis eines dezentral organisierten Peer-2-Peer-Buchungssytems. Nicht der einzelne / die einzelne Institution gibt den Kursverlauf vor, sondern alle Nutzer zusammen im Verhältnis Angebot und Nachfrage. So ganz nah dran an diesem Ideal ist der Bitcoin bis heute dann doch nicht: institutionelle Anleger oder bekannte Investoren, die über ein beträchtliches Investment bei Bitcoins verfügen, können Kursverläufe durch öffentliche Meinungen und Aussagen erheblich beeinflussen – und zugleich die der anderen Kryptowährungen gleich mit. Weitere Regulierungen können über die Besteuerung auf nationaler Ebene sowie dem Mining (“Schürfen” = generieren von neuen Bitcoins durch aufwendige und energieintensive Rechenarbeiten mittels Proof-of-Work-Verfahren) erfolgen, so dass Kryptowährungen insgesamt nicht ganz so frei von Einflüssen am Markt über die zahlreichen virtuelle Börsen gehandelt werden.

Im Kern funktionieren die Kryptowährungen (und es gibt derzeit ca. 20.000) alle gleich: sie werden auf Basis der Blockchain durch ein eigenes Protokoll entwickelt bzw. nutzen z. T. die gleichen und werden am Markt angeboten – die Technologie hinter den Protokollen und ihre Anwendungsmöglichkeiten sind es, die häufig den zukünftigen Kursverlauf bestimmen, so z. B. das Ethereum-Netzwerk, das mittels Smart Contract – Einbindung Geld smart werden lässt. Es gilt jedoch größtenteils die Faustregel:

10% der Kryptowährung wird durch die Technologie bestimmt,
90% durch gutes Marketing!”

Smart Money: digitale Währungen im weltweiten Wettbewerb
Geld, wie wir es bisher kennen, hat in anderen Teilen der Welt bereits eine starke Transformation absolviert: China hat beispielsweise den digitalen Yuan zu Testzwecken eingeführt, Singapur den digitalen Dollar auf Blockchain-Basis im Ethereum-Netzwerk und in Europa überlegt man nun auch, ob und wie der inzwischen “Digital Euro” genannte Coin realisiert werden kann. Schon jetzt ist erkennbar: der Digital Euro wird nicht auf Blockchain-Basis entwickelt und wird sich nicht verzinsen lassen (positiv wie negativ). Maximale Einspareinlagen von heute ca. 3.000 Euro auf einer digitalen Wallet sollen seine Ansparmöglichkeiten begrenzen, um nicht in Wettbewerb mit dem klassischen Euro und den damit verbundenen Banken zu gehen. Zudem: Geld ist nicht gleich smart, nur weil es digital ist! Erst seine Einbindung in automatische intelligente Vertragsprozesse (Smart Contracts, Blogbeitrag vom 05.05.2021) rechtfertigen seinen Status als smart.

Smart Money: Anforderungen von Konsumenten
Im Zuge der Diskussion um den Digital Euro hat die Bundesbank eine Erhebung durchgeführt, die Rückschlüsse auf die heutige Erwartungshaltung eines modernen Zahlungsmittels von Konsumenten erlauben. Als Kernaussagen sind hervorzuheben, dass Konsumenten von ihrem Zahlungsmittel, sei er digital oder nicht, erwarten, dass er sicher, schnell und anonym ist. Zudem ist Bargeld im klassischen Sinne immer weniger gefragt, die Nachfrage nach Plastikkartengeld (EC-Karte oder VISA / Mastercard) oder via Handy / Wallet steigt immer mehr.  Übertragen auf den Digital Euro und seiner politisch motivierten Umsetzung steuern die Aussagen geradewegs auf handfeste Konflikte zu: der Digital Euro wird nicht nach den Interessen der europäischen Bürgerinnen und Bürger realisiert, sondern nach den Interessen des EU-Parlaments und der EZB. Die EU will seine zuvor genannten Einflussmöglickeiten auf den europäischen Wirtschaftsraum und Binnenmarkt nicht aufgeben und den Digital Euro eher als Zusatz zum bereits vorhandenen “analogen” Euro sehen und nicht als eine Alternative, die ihn ablöst. Der Digital Euro wird nicht smart sein – im Gegenteil: er wird weiterhin die Eigenschaften besitzen, die der klassische Euro bereits heute digital auf Bankkonten besitzt mit dem Unterschied, dass seine Umlaufmenge, also die Menge des Geldes, die sich im Umlauf von Konsumenten und Unternehmen befindet, wesentlich geringer sein wird. Es bleibt abzuwarten, welche konkreten Vorteile der Digital Euro überhaupt haben wird, um im internationalen Wettbewerb digitaler Zahlungsmittel bestehen zu können.

Neuer Ansatz: Regionale Kryptowährung
Kryptowährungen mit Fokus auf einen lokal eingegrenzten Ort zum Erwerben, Handeln und Tauschen könnten eine Lösung aus dem Dilemma darstellen. Konkret am Beispiel Berlin: ein eigener Coin, der nur im eigenen Stadtgebiet als Zahlungsmittel akzeptiert wird und sich erwerben lässt (z. B. technisch via eine eigene Börsen-App realisierbar, die nur im Stadtgebiet in Kombination mit KYC-Verfahren / Know Your Customer funktioniert).

Das Prinzip der Regionalwährung funktioniert vereinfacht so: Damit das Geld in Umlauf gebracht wird und nicht zu lange gehalten wird, verliert das Regio-Geld nach einer gewissen Zeit an Wert. Meist sind das ca. 2 Prozent der Geldeinheit nach einem Quartal. Innerhalb eines Jahres sind das also 8 Prozent des Nennwertes. Da der XBC nur digital existieren würde, wäre er absolut fälschungssicher und hätte damit einen weiteren Vorteil gegenüber dem klassischen Euro. Andere Städte machen es bereits erfolgreich vor. Der Einführungs-Kurs des regionalen XBCs kann bewusst niedrig gehalten werden, um proportional überdurchscnittliche Preisentwicklungen zu ermöglichen (z. B. 0,001 Euro).

Community-Gedanke
Entscheidend ist zudem der Community-Gedanke hinter dem Coin-Projekt: nur durch die Interaktion von den Berliner Privatleuten, Berliner Geschäftsleuten und Berliner Unternehmern sowie Touristen (!) durch den lokalen Handel- und Warenverkehr sowie den Einkaufsmöglichkeiten (Cross / X = verbindend, XBC) entsteht eine kontinuierliche Frequenz im Verhältnis von Angebot und Nachfrage – und somit eine zu erwartende positive Kursentwicklung des XBC Token auf langfristige Sicht. Die Community, sprich die Bevölkerung Berlins (und Touristen) bilden mit ihren Kiezen stärkere regionale (emotionale) Bezüge und das Wichtigste: die Cryptowährung verbleibt in Berlin und wandert nicht ab zu ausländischen Fonds / Banken / Kapitalgebern. Zudem können ausländische Investoren, die keinen Firmensitz in Berlin haben, Einfluss nehmen auf die Kursentwicklung des XBC Token durch massive Zu- oder Verkäufe der Cryptowährung – dies macht den Coin unabhängiger, somit weniger volatil.

 

Die Begriffsdefinition eines smarten Stadtplaners im Zusammenhang von Smart Cities beleuchtet hier in dem konkreten Fall ihre praktikable Anwendbarkeit und Zukunftsorientierung!”


Anwendungsmöglichkeiten

Im aktuellen Koalitionsvertrag von SPD, FPD und Grünen wird explizit eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzung von Grundbüchern auf der Blockchain aufgeführt – folglich bei positivem Ergebnis könnten Immobilien, die zu den kapitalintensivsten Wirtschaftsgütern überhaupt zählen, mittels des XBC im An- und Verkaufsprozess zwischen Maklern, Käufern und Verkäuern, Finanzamt, Bezirksamt, Banken / Finanzierern und weiteren Dritten auf derselben interoperablen Blockchain abgewickelt werden, was zu enormen Zeit- und Kapitalersparnissen und zu mehr Transparenz aufgrund von allen am Verkaufsprozess beteiligten Parteien führt – eine klassische Win-Win-Situation. Zwar mag die Anonymität der Herkunft der zum Kauf verwendeten XBC in sechs bis siebenstelliger (Euro-)Summe zunächst abschrecken, allerdings ist hierbei zu beachten, dass die für den Immobilienkauf benötigten XBCs in dieser Höhe ausschließlich durch den Tausch von Euros / Fiatwährungsmitteln zustande kämen – im regionalen digitalen Währungskreislauf von Berlin durch den XBC bleibt das Zahlungsmittel in der Region. Weitere kapitalintensive Wirtschaftsgüter wie z. B. PKWs (Elektromobilität – hierbei zugleich der Energiefluss zwischen PKW und E-Ladestation mittels XBC automatisch abrechenbar machen, IoT) oder Gehälter / Personalkosten von arbeitenden Personen, Versicherungsauszahlungen aufgrund von Unfällen / Schäden durch Dritte, der tägliche Einkauf im Einzelhandel im Supermarkt, der Erwerb elektronischer Geräte wie neuer Computer, TVs, Smartphones, Tablets etc, die zugleich miteinander digital vernetzt sind, können mit dem XBC kommunizieren und automatische Zahlungsabwicklungen ermöglichen – beispielsweise bei Smart Buildings und den zu bewirtschaftenden Immobilien / Objekten mit seinen Bewirtschaftungs- / Heiz- / Energiekosten und dem dazugehörigen automatischen Zufluss- und Abfluss-Prinzip z. B. via Techem, ISTA etc. können via Smart Contracts über den XBC abgewickelt werden ohne aufwendigen Personaleinsatz!

DAOs sind die Organisationsform der Zukunft. Sie sind demokratisch, fair, effizient, flexibel und bieten Raum für Innovationen!”

Andere Städte machen es bereits erfolgreich vor: New York und Miami
Es ist inzwischen ein ehrgeiziges Unterfangen, das Malaysia zusammen mit der chinesischen Regierung in Angriff nimmt: Die Infrastruktur von Malakka, einer Küstenstadt im Südwesten der malaiischen Halbinsel, soll künftig vollständig mithilfe der Blockchain-Technologie gesteuert werden. Vor Ort zahlt man dann per App mit der stadteigenen Kryptowährung „DMI-Coin“. Auch Touristen können ihr Geld unkompliziert in digitale Einheiten wechseln. Mit dem Projekt sollen vor allem Reisende angelockt werden. Denn für sie versprechen solche Blockchain-Modelle deutliche Erleichterungen beim Bezahlen. Malakka wird als „Melaka Straits City“ unmittelbar in das Zeitalter der Smart Cities katapultiert.

Dass die Einführung einer Kryptowährung für geschlossene Märkte sehr gut funktionieren kann, zeigt auch Liberstad in Norwegen. Seit 2015 wird in der Smart City ausschließlich mit dem „City Coin“ (CITY) gezahlt. Die Währung ist mit der Blockchain-basierten Plattform „City Chain“ verknüpft, über die Einwohner wiederum Initiativen oder auch Abstimmungen organisieren können.

Schaut man in die USA, sind gleich zwei große Metropolen mit jeweils einem eigenen sog. “City-Coin” ausgestattet – der im Gegensatz zum hier vorgestellten XBC Token ortsunabhängig von jedermann erworben werden kann, d. h. nicht räumlich auf die Stadtsgrenzen fokussiert ist – um so mehr Reichweite respektive potenzielle User zu erreichen, die möglichst investieren sollen: New York und Miami.

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Key Facts
Damit der XBC gegenüber dem Euro in dem hier aufgezeigten Fall für Berlin aufgrund seines lokalen Einsatzgebietes Vorteile generieren kann (z. B. in Form in der lokalen Identitätsschaffung zwischen Konsumenten und Unternehmen, Bildung von regionalen Wirtschaftskreisläufen, Visualisierung von Wirtschaftskreisläufen über Analyse-Tools – personenungebunden!), sollte er dank der heutigen technischen Möglichkeiten mindestens folgende Eigenschaften vorweisen:

  • Privat-Account (für Privatpersonen) und Business-Account (für Unternehmer) (Wallet)
  • begrenzte maximale Umlaufmenge (um Inflation vorzubeugen), gemessen an regionaler Wirtschaftskraft / jährliche Umsatzanalysen anhand steuerlicher Einnahmen für einen Zeitraum von ca. 5 Jahren (im Anschluss wird ein neuer Coin initiiert)
  • Decentraliced Finance – DeFi (Verleih / Exchange / Kreditvergabe von XBCs an Berliner und Touristen problemlos möglich)XBC Token V1 Short Facts
  • Utility Token (= Regionales wirtschaftliches, soziales und umweltgerechtes Ökosystem mit Anreizen zur persönlichen und gemeinschaftlichen Effizienzsteigerung und Vermeidung von übermäßigem Ressourcenverbrauch, erst durch Interaktion der regionalen “Berliner Community” entsteht Nutzen für das Individuum und die Gesellschaft)
  • Nutzen als Zahlungsmittel / Gehaltsauszahlung / Vertragsentgelte nur in der Metropolregion Berlin-Brandenburg möglich
  • eigenes Blockchain Protokoll / interoperabel zu anderen Blockchains (z. B. weitere städtische Token / Coins in Deutschland)
  • Smart Contracts, um z. B. automatisierte Waren- und Geldflüsse zu ermöglichen (Internet of Things – IoT – z. B. in der Energiewirtschaft, Logistik, Mobilität allgemein etc.)
  • 100% anonyme User
  • Wertverlust 2% je Quartal durch Burning, um durch Reduzierung der Coins positive Kursentwicklungen zu begünstigen
  • Lending & Borrowing möglich (Verleihen, Kreditvergabe, Benefit: Zinsen)
  • Staking möglich (Proof of Stake – Verfahren)
  • Payments / Second-Layer-Lösungen
  • Transaktionsgebühr: 1% bei Erwerb der XBC via Euro, Dollar oder weitere Landeswährungen
  • Umtausch in Fiat-Währungen jederzeit möglich (erneut 1% Transaktionsgebühr)
  • Eigentumsnachweis über digitale Brieftasche (Wallet), eigene  XBC Wallet (inkl. Aufstellung und Exportfunktion für das Finanzamt / Steuererklärung)
  • Erwerb nur in Berlin lokal per App möglich (für Berliner als auch Touristen via KYC-Verfahren)
  • Coinentwicklung nur durch regionales Verhältnis Angebot und Nachfrage möglich – keine Beeinfluss weltweiter Cryptotrends und -entwicklungen
  • Förderung von sozialen Projekten, Belohnungssystem (auch für sozial Schwächere attraktiv) im Sinne einer Smart City, z. B. Personen, die sich 1.  in sozialen Projekten engagieren, 2. ÖPNV oder Fahrrad / car Sharing nutzen, 3. grüne Energie produzieren / beziehen 4. regelmäßige Gesundheitschecks beim Arzt machen 5. regelmäßig Sport machen 6. Mülltrennung und -Vermeidung konsequent betreiben 7. regionale Produkte erwerben / regionale Wertschöpfungsketten fördern 8. regelmäßig Staking / Mining betreiben (30% landen in der kommunalen Finanzkasse, 70% beim User), 9. Home Office betreiben (Vermeidung Pkw Traffic), 10. Bahn statt Flugzeug bevorzugen (grundsätzlich umweltbewusstes Verhalten an den Tag legen), werden mit XBC Token belohnt
  • Beteiligung der Stadt Berlin bei Coin-Generierung (Staking) zu 30% und 70% pro Individuum / User
  • Parallele Entwicklung Analyse-Tools für die Stadt Berlin, um regionale / lokale Coin-Bewegungen und ihre quantitativen Werte zu visualisieren, dadurch neue Form der lokalen Cluster-Wirtschaftsförderungspolitik möglich (wichtig: keine Zuordnung der Coinbewegungen auf konkrete, fassbare Individuen möglich, anonyme Darstellung und Auswertung), neuer Ansatz für Förderung lokaler Ökonomie und ggf. neue stadtentwicklungsplanerische Maßnahmen und Strategien anwendbar
  • Gradmesser für eine prosperierende Metropolregion der Zukunft, nationaler Wettbewerb der Smart City Städte
  • Akzeptanz der XBC im Einzelhandel und in der Wirtschaft durch flächendeckende Anschaffung von mobilen Apps / QR Code Scanner, die sich in bestehende Kassensysteme einfach und nativ integrieren lassen
  • nur für Berliner (3,6 Mio Einwohner) und Touristen (13 Mio Gäste jährlich) im Einzugsgebiet von Berlin nutzbar (warum? 2 Gründe: 1. Um den XBC Token nicht zum Spekulationscoin für ausländische Investoren anzubieten, 2. Um regionale Identitäten unter den Berlinern / Touristen zu bilden, die wiederum zu regionalen Wirtschaftskreisläufen führen)
  • Kreditkarten (VISA, Mastercard etc.), Paypal und weitere Zahlungsinstrumente können für den Erwerb der XBC genutzt werden
  • alle 5 Jahre wird ein neuer Coin aufgelegt, der technische Weiterentwicklungen und die Erfahrungen aus dem Coin davor nutzt – somit sind regelmäßige und verlässliche Innovationen im regionalen Finanzsystem sichergestellt – einmalig im internationalen Wettbewerb der Finanzsysteme
  • uvm.

Chancen

  • Etablierung eines wertsteigernden alternativen Zahlungsmittels gegenüber dem Euro
  • Wertsteigerung des XBC durch regionale wirtschaftliche Aktivitäten sowie regionalen Handelsbeziehungen mit dem Land Brandenburg, der Bundesrepublik Deutschland, der Europäischen Union sowie dem internationalen Handel
  • Durch die lokale Abgrenzung entsteht ein regionales Angebot- und Nachfrageverhältnis zwischen Privatpersonen und Unternehmern allgemein  (Konsum Einzelhandel, Dienstleistungen, Produktion verarbeitendes Gewerbe) und durch die regionalen Wertschöpfungsketten bindet der XBC die lokale Kaufkraft und dient als wirtschaftliche Messgröße für Berlin
  • Kiezidentitäten und allgemein: Identitätenbildung mit Menschen und seiner Umgebung, Kiezen, Bezirken und der Stadt Berlin insgesamt
  • durch Förderung sozialer Projekte und Belohnungssysteme bestimmter Verhaltensweisen werden zusätzliche XBC Token an die Bewohner Berlins vergeben – Anreize für ein smarteres, effizienteres, ökologisch und ökonomisch bewussteres Leben schaffen (z. B. Nutzung ÖPNV, Konsum regionaler Produkte und Dienstleistungen, gesünderes Freizeitverhalten durch nachweisbare Sportaktivitäten etc.)
  • durch Staking zusätzliche Einnahmequelle für die kommunale städtische Finanzabteilung (30%)
  • Vernetzung im Bereich “Internet of Things (IoT)” möglich und wünschenswert – Förderung von Smart Citys
  • Vorbildfunktion für andere Städte in Deutschland zur eigenen regionalen Bildung einer Cryptowährung
  • Imageaufwertung der Stadt Berlin

XBC vs. IOTA vs. City Coins
Konkurriert der XBC mit IOTA und den City Coins aus den USA (Miami und New York?) Ja und nein! IOTA und City Coins sind von jedem x-beliebigen User weltweit verfügbar und können über Exchange-Cryptobörsen beliebig erworben werden – also auch von sog. Walen (größere Investoren), die den Kurs maßgeblich beeinflussen können. Sie bilden keinen spezifischen Bezug zu einer Region oder einer Stadt, sondern sind lediglich Mittel zum Zweck, um Smart Cities über IoT (Internet of Things, automatische Vorgänge zwischen Maschinen / Geräten / Hardware allgemein) zu ermöglichen. Auch die City Coins in den USA, die primär Anreize über das Staking von Bitcoins (Stacks Protokoll, STX) im Proof of Work – Verfahren schaffen, haben ihren Zweck vornehmlich in der Generierung von zusätzlichen Einnahmequellen der städtischen Finanzverwaltung – schließlich fließen 30% aller gestakten Bitcoins direkt in die Wallet der jeweiligen Stadt. Einen weiteren Nutzen haben die City Coins derweil nicht und als Zahlungsmittel sind sie auch nicht akzeptiert. IOTA zielt auf die Vernetzung von smarten Gerätschaften, dem wie bereits erwähnten Internet of Things. Ziel ist die Automatisierung von Warenflüssen und Austauschbeziehungen jeglicher Art unterschiedlichster Nutzergruppen durch Mikrotransaktionen, z. B im Bereich Energiewirtschaft oder Logistik / Verkehr. Erst mit dem Regionalbezug des XBC und der Unabhängigkeit externer Investoren entsteht die Wertentwicklung des Coins ausschließlich durch regionale Wirtschaftsbeziehungen in der Stadt Berlin mit seinen Mitmenschen.

Marktkapitalisierung und Umlaufmenge: Indikator für stabilen XBC
Da die Marktkapitalisierung und die Umlaufmenge täglich durch den Handel und die Wirtschaftsbeziehungen der Unternehmen und Privatpersonen erwartbar täglich untereinander steigen wrid, somit kontinuierlich weitere XBC Token im Umlauf sind, sichert dies den Werterhalt des Coins und schützt vor starker Volatilität, d. h. Kursschwankungen (die kurzfristig theoretisch weiterhin möglich sind, langfristig jedoch nicht von externen Investoren als Spekulationsobjekt oder Werterhaltungsobjekt oder Regulatorien wie z. B. durch Verbote, steuerliche Sonderbehandlungen etc. beinflusst werden können. Die geplante Umlaufmenge des XBC wird hochgerechnet auf 5 Jahre (geplante Laufzeit) sowie äquivalent zu den jährlich absoluten Einkommenssteuer- und Unternehmenssteuereinnahmen des Landes Berlin sein (Bemessungsgrundlage: Jahr 2021) in Euro sein – der Monopol-Wettbewerber am Markt für Zahlungsmittel.

Die Architekten des Euro müssen sich bald die Frage stellen, wie zukunftsfähig die Währung noch ist im Wettbewerb mit neuen, dezentralen Cryptowährungen!”

Euro vs. XBC
Der Wettbewerb zwischen dem Euro und dem XBC Token wird in seiner jeweiigen Wertentwicklung und im Alltagsgebrauch entschieden. Dabei soll der XBC den Euro gar nicht vollständig ablösen, sondern lediglich als Alternative dienen, um von der Blockchain-Technologie in den unterschiedlichen Bereichen als Cryptowährung, NFTs, Stimm- und Vergaberechte in DAOs, Smart Contracts, Grundbuchabwicklung für Immobilien und damit verbunden der vereinfachte und transparentere An- und Verkaufsprozess zu dienen. Der (digitale) Euro als einzig relevanter Gegenwert soll bestehen bleiben und weiterhin das Verhältnis der XBC-Wertentwicklung abbilden durch die Einheit “EUR”. Erst im direkten Wettbewerb zwischen den zwei Währungen zeigt sich, welches Zahlungsmittel seine Eigenschaften zum Vorteil nutzen kann – der Euro beispielsweise ist weiterhin direkt über die EZB / Deutsche Bundesbank direkt über Kreditaufnahmen durch die europäische Staatengemeinschaft sowie die bundesweite Bundesrepublik Deutschland durch Einflussnahme auf das wirtschaftliche Geschehen direkt beeinflussbar, indem die Umlaufmengen des Euros schuldenfinanziert erhöht werden und damit wirtschaftliche Impulse erhofft werden – eine steigende Inflation inklusive. Beim XBC hingegen, der zentral nicht beeinflussbar ist, bestimmt das Verhältnis von Angebot und Nachfrage sowie das lokale Geschehen in Berlin maßgeblich seine Wertentwicklung – ausländische Wale / Investoren haben keinen Zugang zum XBC.

Ausblick
Der XBC hätte dank seiner Blockchain-Grundlage und der Anbindung an Smart Contracts alle Eigenschaften, die sich Konsumenten im Euroraum heutzutage von eine
m modernen Zahlungsmittel wünschen. Geld ist nicht automatisch smart, nur weil es digital ist – es muss im Kontext seines Nutzens und seines Einsatzgebietes stehen und dabei intelligente Prozesse integrieren (Smart Contracts, siehe Blog-Beitrag vom 05.06.2021). Aufgrund seines Regionalbezugs könnte es die lokale Wirtschaft unterstützen und zur stärkeren Identitätsbildung in Berlin und seinen Kiezen führen. Es würde die bisherige Smart City Stratgie von Berlin Partner um einen weiteren Baustein unterstützen (Smart Money). Ein innovatives Stadtmarketing, das Berlin mit einer eigenen Währung bewirbt, unterstreicht zugleich Berlins Führungsanspruch im Bereich Blockchain-Entwicklung im internationalen Wettbewerb. Der XBC erfüllt nicht nur seine Funktion als Zahlungsmittel, sondern verbindet die Berliner miteinander, setzt regionale Wertschöpfungsketten in Gang, automatisiert Zahlungsvorgänge im IoT, setzt Anreize für ein effizienteres und nachhaltigeres Leben in einer multikosmopolitischen Stadt und visualisiert für die Stadt / Land Berlin monetäre Wechselbeziehungen zwischen Privatpersonen (untereinander) und Unternehmern (zugleich miteinander).

Blogbeiträge über bereits vorhandene städtische Token / Coins:

Autor:

Dipl.-Ing. Alexander Lührs (40)
Stadt- und Regionalplaner (Uni Kassel)
Immobilienkaufmann (IHK Berlin)
Projektmanager (GPM)
Mobil: 0151 22668185
luehrs.alexander@gmail.com
www.alexander-luehrs.com