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NFT und Immobilien: mit der Blockchain zum Unikat

NFT und Immobilien: mit der Blockchain zum Unikat

NFTs – non fungible token = nicht austauschbare Token / im Gegensatz zu Cryptowährungen (die beide auf der Blockchain basieren), die fungible sind und es sein sollen – erleben dieses Jahr endgültig ihren Durchbruch und es ist ein regelrechter Hype um die kleinen Bildchen und bewegten Inhalte geworden. Auf speziellen Marktplätzen werden diese öffentlich präsentiert, angeboten und letztendlich, wenn der Preis stimmt, verkauft.

NFTs hat zudem noch weiteres Potenzial: sie könnten beispielsweise Personalausweise, Führerscheine, Zeugnisse und Zertifikate oder andere wichtige Dokumente ersetzen, weil jedes NFT immer ein Unikat und – technisch so gewollt – nicht veränder- oder manipulierbar ist. Warten wir mal ab, ob sich unser Staat mit dem Thema befassen wird…

Nun hat NFTs auch den Bereich Immobilien erreicht (na endlich!): die ersten Häuser werden nun via NFTs verkauft. Wie das genau funktioniert, lest ihr hier:

NFT oder Non Fungible Tokens finden immer mehr Anwendungsfälle. Mit diesen steigt auch die Anzahl an Investment-Möglichkeiten an. Eine dieser Möglichkeiten ist der Grundstückskauf in der virtuellen Realität.

Die Welt wird vernetzter. Der Meat Space umfasst längst nicht mehr die gesamte Welt, mehr und mehr verschiebt sich in virtuelle Realitäten. Am 22. März berichteten wir etwa von einem VR-Bitcoin-Event. Nicht nur via Zoom, auch über die virtuelle Realität möchten sich immer mehr Menschen austauschen, wodurch sich ganze Welten entwickeln. Wo sich Welten entwickeln, möchte der Mensch sesshaft werden. Und andere davon profitieren. Ein Markt über virtuelle Immobilien kann entstehen.

Das ist keine Phantasterei, sondern auf verschiedenen Plattformen schon Realität. Auf Decentraland und auf Cryptovoxels existiert inzwischen ein Markt für Grundstücke.

Tokenisierte Immobilien mal anders
Tokenisierung von Vermögenswerten ist ein Thema, welches aus der Welt der STOs bekannt ist. BTC-ECHO hatte häufiger über Unternehmen berichtet, welche Immobilien in tokenisierter Form verkaufen. Der Vorteil: Mit vergleichsweise kleinen Summen können Anleger einen Bruchteil einer Immobilie erwerben.

Auch in diesem Fall kann man von „tokenisierten Immobilien“ sprechen. Der Unterschied: Hier handelt es sich um NFT-Token. Wie wir in der letzten Woche schon erklärten, handelt es sich bei Non Fungible Token um Token, die auf Unterscheidbarkeit ausgelegt sind. Im Ethereum-Ökosystem werden derartige Token über den ERC-721-Tokenstandard realisiert.

Bezogen auf Immobilien in der virtuellen Welt beteutet das: Einmalige Grundstücke sind, auch im VR, wirkliche Unikate. Besitzer können ihre Besitzrechte durch das Versenden von Token abgeben. Genau das geschieht auch. Eine Seite, über die derartige Geschäfte verfolgbar sind, ist Open Sea. Dabei handelt es sich um einen Explorer für unterschiedliche NFT-basierte Projekte. Generell kann die Seite eine große Hilfe sein, wenn man den NFT-Markt unter die Lupe nehmen möchte.

Die Seite beweist, dass ein virtueller Immobilienmarkt existiert.

Quelle, Bild (Shutterstock) und mehr auf: BTC ECHO

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