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Kryptowährungen in Deutschland: Laut Studie das kryptofreundlichste Land der Welt

Kryptowährungen in Deutschland: Laut Studie das kryptofreundlichste Land der Welt

Kryptowährungen in Deutschland werden immer beliebter. Aktuell ist die Regulierung von Kryptowährung weltweit ein grosses Thema. Während hierbei auch immer wieder Krypto Verbote in den Fokus rücken, gab es in den vergangenen Jahren auch zahlreiche positive Entwicklungen wie in El Salvador, Teilen von Honduras oder auf Madeira. Als kryptofreundlichstes Land war bisher jedoch Singapur bekannt. Zahlreiche Unternehmen aus dem Kryptowärhungssektor operieren aufgrund der krypto-freundlichen Gesetzgebung nämlich direkt aus Singaur. Laut einer Studie scheint nun jedoch Deutschland das kryptofreundlichste Land der Welt zu sein. Im vergangenen Jahr war Deutschland noch auf Rang 4.

KuCoin Studie untersuchte eben Adoption von Kryptowährungen in Deutschland
Der Bericht des Unternehmens für das erste Quartal 2022 bewertete 46 Länder anhand einer Reihe von Faktoren. Zu den neu hinzugefügte Kategorien gehören die Anzahl der Initial Coin Offerings (ICOs) in jedem Land, die Häufigkeit von Betrugsfällen und die Verfügbarkeit von Krypto-Kursen durch führende Institutionen. Früher bezog sich die Studie vermehrt nur auf die kryptobezogene Gesetzgebung. „Mit der Entwicklung der Ereignisse gehen wir über die Gesetzgebung oder die reinen Zahlen hinaus und führen neue Dimensionen ein, die für die Definition der Kryptofreundlichkeit oder -unreife eines Landes entscheidend sind“, sagte Coincub-CEO Sergiu Hamza in einer Erklärung.

Bereits im vergangenen Monat hatte die Krypto-Börse KuCoin einen Bericht veröffentlicht hat, aus dem hervorgeht, dass 16 Prozent der deutschen Bevölkerung zwischen 18 und 60 Jahren Kryptowährungen besitzen würden oder in den letzten sechs Monaten damit gehandelt haben. Einundvierzig Prozent dieser Investoren beabsichtigen, ihr Engagement in diesem Bereich in den kommenden sechs Monaten zu erhöhen.

Sparkassen-News würde Adoption in Deutschland beflügeln
Wichtig für die Einordnung der Kryptofreundlichkeit in Deutschland sei vor allem die Tatsache, dass auch Finanzinstitute wie die Sparkasse über eine Einführung von Bitcoin und die Bereitstellung einer eigenen Krypto-Wallet nachdenken würden. Bisher hat sich die Sparkasse allerdings noch nicht dazu entschlossen, die Möglichkeit allerdings durchaus in Betracht gezogen. Der Coincub-Bericht nannte die Entscheidung eine «bahnbrechende» Entwicklung, die eine höhere institutionelle Akzeptanz von Kryptowährungen signalisiert.

Auch der deutsche Börsenbetreiber Deutsche Börse hat in den letzten Monaten mehr als 20 börsengehandelte Krypto-Produkte (ETPs) an seiner digitalen Börse Xetra gelistet. Fondsemittenten wie WisdomTree, CoinShares und 21Shares haben alle in letzter Zeit Produkte in dem Land gelistet.

Singapur, das zuvor an erster Stelle stand, fiel laut Coincub aufgrund von Regierungsbeschlüssen zur Einschränkung der Werbung für Krypto-Dienste und eines Vorgehens gegen Bitcoin-Automaten auf den zweiten Platz zurück. Die Vereinigten Staaten belegten den dritten Platz unter den kryptofreundlichen Ländern, was zum Teil auf ihre Entscheidung zurückzuführen ist, sich um eine klarere Krypto-Regulierung zu bemühen, so der Bericht.

Quelle: Kryptonews.net

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