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Japanische Stadt startet Metaverse-Projekt mit einem Giganten der Unterhaltungsindustrie

Japanische Stadt startet Metaverse-Projekt mit einem Giganten der Unterhaltungsindustrie

Lokale japanische Regierungsbehörden wollen Metaverse-Projekte in Angriff nehmen – und könnten dabei NFTs und Avatare in einem neuen virtuellen Raum einsetzen.

In Yabu, einer Stadt in der Präfektur Hyogo, wo sich die lokalen Behörden mit Yoshimoto Kogyo, einem der größten und mächtigsten Unternehmen der japanischen Unterhaltungsindustrie, zusammengetan haben, kommt der Ball nun ins Rollen.

Die Kobe Shimbun berichtete, dass ein neuer virtueller Raum für die Stadt Ende Juni dieses Jahres eröffnet werden soll und den vorläufigen Namen “Virtual Yabu City” tragen wird.

Der Raum könnte sich durchaus nach dem Vorbild der Metaverse-Projekte in anderen ostasiatischen Städten wie Seoul entwickeln, das Ende letzten Jahres mit der Arbeit an seinem eigenen Metaverse-Projekt begonnen hat. Das Projekt von Yabu wird sich jedoch insofern leicht unterscheiden, als dass es wahrscheinlich dazu dienen wird, die Stadt bei potenziellen Touristen bekannt zu machen.

Der Yabu-Raum wird eine virtuelle Nachbildung des spektakulären Tendaki-Wasserfalls und des Wintersportortes Hachikogen bieten.

Das Unternehmen hat bereits an Plänen gearbeitet, lokale Regierungsinitiativen landesweit zu fördern, indem es seine riesige Liste von Talenten aus der Unterhaltungsindustrie einsetzt, aber jetzt “plant es, auch landesweit im Metaverse zu expandieren”, so der Bericht.

Der Bürgermeister der Stadt, Sakae Hirose, wurde mit den Worten zitiert,

Ich spüre die unendlichen Möglichkeiten des Metaversums. Ich denke, die Menschen werden das Leben in Yabu [in einem virtuellen Raum] erleben können und auf Besichtigungstouren hierher kommen wollen.”

Yoshimoto Kogyo kündigte außerdem an, dass es mit einer Plattform namens “FANY X” in das “Metaverse-Avatar-Geschäft” einsteigen werde. Auf dieser Plattform sollen 3D-Avatare von Schauspielern und Sängern erstellt werden, die bei Yoshimoto Kogyo unter Vertrag stehen, so dass die Künstler in Werbekampagnen in verschiedenen Metaverse-Räumen auftreten können.

Das Unternehmen fügte hinzu, dass es auch die Verwendung von NFTs als Mittel zur Verwaltung von Avataren in Betracht zieht.

Quelle: Cryptonews

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