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Intelligentes Energiemanagement mit 5G

Intelligentes Energiemanagement mit 5G

Die Energiewende in Deutschland benötigt eine moderne Energieversorgungsinfrastruktur. Für den Einsatz regenerativer Energien sind neue IKT-Lösungen essentiell. Im BMWi-geförderten Forschungsprojekt „5Gain – 5G-Infrastrukturen für zellulare Energiesysteme unter Nutzung künstlicher Intelligenz“ entwickeln Forschungsinstitutionen, Unternehmen und die Stadt Dortmund gemeinsam 5G-Konzepte für Energieverteilnetze. Sie teilen das Energienetz dafür in „Zellen“ ein, die ein dezentrales, weitgehend autonomes Last- und Einspeisemanagement ermöglichen.

Die dafür erforderliche Vernetzung aller Einheiten einer Zelle soll dabei über den neuen, schnellen 5G-Mobilfunkstandard erfolgen. Um die Energieleistungen von Einspeisern und Nutzern in diesen dezentralen Energienetzen sicher abrechnen zu können, wird adesso eine Lösung für „Smart Contracts“ entwickeln, die auf moderner Blockchain-Technologie basiert.

„In dieser Verbindung von 5G, der nächsten Generation des mobilen Internets, mit innovativer Blockchain-Technologie einerseits und Machine-Learning-Algorithmen andererseits liegt die Einzigartigkeit dieses nationalen Forschungsvorhabens“, resümiert adesso-Projektleiter Christoph Hecht. Das junge Unternehmen urban Energy, Spezialist für das Energiemanagement von Stadtquartieren und für Elektromobilität, wird das Forschungsvorhaben mit der Entwicklung eines „Energy Data Hub“ unterstützen. Dieser steuert auf Basis maschinellen Lernens kostenoptimiert die Erzeugung und den Verbrauch von Energie in regionalen Netzen. Dazu Urban-Energy-Geschäftsführer Paul Dittrich: „Unsere Plattform ermöglicht Stadtquartieren, ein eigenes Energiemanagement aufzubauen und zu steuern. Davon profitieren Energieerzeuger und -verbraucher gleichermaßen, Netze werden entlastet, Kosten, Energie und damit CO2 eingespart sowie individuelle Tarife in Echtzeit ermöglicht.“

Das Projekt läuft bis Ende November 2022. Adesso arbeitet als Konsortialführer mit DEW21 Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH, TU Dortmund, Stadt Dortmund, PHYSEC GmbH, urban ENERGY GmbH, Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM, RWTH Aachen University, innogy SE zusammen. Das BMWi fördert das Vorhaben.

Weitere Informationen finden Sie hier: adesso.

Quelle: 5G NRW

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