Klingsorstr. 6, 12167 Berlin
+49 151 22668185
luehrs.alexander@gmail.com

Cryptos und der Immobilienmarkt: Der Fall “Evergrande” und seine Auswirkungen auf den Finanz- und Cryptomarkt (Cointelegraph)

Cryptos und der Immobilienmarkt: Der Fall “Evergrande” und seine Auswirkungen auf den Finanz- und Cryptomarkt (Cointelegraph)

Der Kryptomarkt hat sich nach den Ereignissen um Evergrande wieder erholt. Auch die US-Zentralbank hat für einen positiven Schwung gesorgt.

Das Kryptowährungsökosystem weist am 22. September Anzeichen einer Erholung auf, nachdem es 48 Stunden lang eine Korrektur gab, bei der Bitcoin und Altcoins auf kritische Niveaus gefallen sind. Aktien- und Kryptoanleger waren sehr besorgt im Hinblick auf die mögliche Zahlungsunfähigkeit des chinesischen Immobilienriesen Evergrande. Es herrschte die Befürchtung, dass eine Insolvenz einen weltweiten Einbruch der Finanzmärkte nach sich ziehen könnte.

Diese Bedenken wurden vorläufig ausgeräumt, nachdem das Immobilienunternehmen sich mit seinen Gläubigern einigen und eine Zahlungsunfähigkeit verhindern konnte. Diese Einigung trug zu einer Erholung auf dem gesamten Kryptowährungsmarkt bei, bei der Bitcoin (BTC) ein Tageshoch von 44.000 US-Dollar erreichte.

Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, dass sich der Bitcoin-Kurs seit seinem Tief von 39.572 US-Dollar am 21. September um 11,3 Prozent erholt hat und dabei ein Intraday-Hoch von 44.021 US-Dollar erreicht hat. Bei Redaktionsschluss lag der Vermögenswert bei etwa diesem Niveau.

Bitcoin (BTC) ist kurz nach einem Kommentar des Vorsitzenden der US-Zentralbank Jerome Powell gestiegen. Diese erklärte, die Zentralbank plane zunächst, weiterhin jeden Monat Anleihen zu kaufen. Powell signalisierte auch, dass die Zinssatz schon im Jahr 2022 angehoben werden könnte.

Regulierungsbehörden drohen Kryptobranche
Neben den Ereignissen um Evergrande haben auch kürzliche Kommentare des Vorsitzenden der US-Wertpapieraufsicht SEC Gary Gensler Druck auf die Märkte ausgeübt. Dieser betonte erneut, er plane ein hartes Durchgreifen gegen Kryptowährungen und den Stablecoin-Markt.

Die bärischen Marktbedingungen nach diesen Kommentaren haben sich am Mittwoch bereits wieder aufgelöst. Auf dem gesamten Markt gab es eine Erholung durch die Kommentare der US-Zentralbank. Bitcoin konnte dabei auf 44.000 US-Dollar klettern und IFA (ETH) auf 3.000 US-Dollar.

Wie sehr die Ereignisse um Evergrande und die regulatorischen Bedenken sich auf dem Markt auswirkten zeigt sich auch im Crypto Fear & Greed Index. Dieser zeigte erneut extreme Angst an, nachdem er die Woche zuvor im neutralen Bereich lag und im August sogar bei extremer Gier.

Quelle und mehr auf: Cointelegraph.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.