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Bitcoin Beach: El Salvador investiert 203 Mio. US-Dollar

Bitcoin Beach: El Salvador investiert 203 Mio. US-Dollar

Der Ort El Zonte, ein Strand in El Salvador, der auch den Namen „Bitcoin Beach“ trägt, erhält von der salvadorianischen Regierung ein Investitionsprogramm in Höhe von 203 Millionen US-Dollar. Der Bitcoin Beach ist aufgrund seiner Entstehungsgeschichte ein beliebtes Tourismus-Ziel geworden. Das Investitionsprogramm soll primär für den Ausbau der Infrastruktur des Ortes benutzt werden.

Präsident gibt Investitionsprogramm bekannt

Im Jahr 2019 startete das Bitcoin-Projekt in El Zonte. Während am Anfang nur wenige Geschäfte in El Zone den Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptierten, erfreute sich das Projekt im Laufe der Zeit einer immer größeren Beliebtheit. Sogar der salvadorianische Präsident Nayib Bukele wurde schließlich auf das Projekt aufmerksam. Als El Salvador im September letzten Jahres als erstes Land den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel einführte, diente der Bitcoin Beach dem Präsidenten als Vorbild für die Umsetzung des nationalen Projekts.

Nun gab Präsident Bukele bekannt, dass mithilfe eines Investitionsprogramms die Infrastruktur des Ortes aufgebessert werden soll:

„El Zonte ist für viele Menschen als der Bitcoin Beach bekannt; wir werden dafür eine Fläche von 15.000 Quadratmetern verwenden, auf der ein Einkaufszentrum, Parkplätze, ein Strandclub und eine Kläranlage gebaut wird. Diese Einrichtungen sollen die Infrastruktur des Ortes weiter verbessern.“

Nayib Bukele

Aber nicht nur der Bitcoin Beach wird von dem Programm profitieren. Ebenso soll ein Teil des Geldes in den Strand von Surf City, allgemein bekannt als El Tunco, investiert werden. Insgesamt beläuft sich die Summe des Investitionsprogrammes laut dem Präsidenten auf 203 Millionen US-Dollar. Ähnlich wie beim Bitcoin Beach soll auch in El Tunco die Infrastruktur ausgebaut werden. Geplant ist der Bau von Radwegen, einem neuen Entwässerungssystem, Fußgängerüberwegen sowie der Bau von 14 Brücken.

Tourismus in El Salvador boomt

Die Einführung des Bitcoins als gesetzliches Zahlungsmittel sorgte für einen Hype um das lateinamerikanische Land, von dem besonders der Tourismus des Landes profitieren konnte. In einem von der Welttourismusorganisation veröffentlichter Bericht wurde erklärt, dass El Salvador eines der wenigen Länder ist, dessen Tourismuszahlen sich wieder auf dem Niveau vor der Corona-Pandemie befinden. Präsident Bukele führte dies auf drei Faktoren zurück: den erfolgreichen Krieg gegen die Kriminalität des Landes, das Wachstum der Surfindustrie und die Bitcoin-Adoption des Landes:

Nur eine Handvoll von Ländern konnte ihren Tourismus wieder auf das Niveau vor der Pandemie bringen. Die Hauptgründe dafür dürften Bitcoin und das Surfing sein. Der Binnentourismus wächst sogar noch mehr, seitdem wir härter gegen die Banden des Landes vorgehen.

Nayib Bukele

Auch weitere Regierungsbeamte erwähnten gerne die Rolle des Bitcoins für den Tourismus. Die Tourismusministerin Morena Valdez erklärte, dass die Bitcoin-Adoption zu einem 30%-Wachstum der Tourismusbranche führte. Mit dem Investitionsprogramm der Regierung sollen auch weiterhin internationale Touristen in das Land gelockt werden, die hoffentlich nach ihrem Besuch am Bitcoin Beach, genauso überzeugt von dem Bitcoin-Projekt des Landes sind, wie die bisherigen Besucher.

Quelle: Blockchaintrainer

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