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Bitcoin als Stütze der Energieversorgung (BTC Echo)

Bitcoin als Stütze der Energieversorgung (BTC Echo)

Verfolgt man übliche Pressemeldungen, geht es bei der Kryptowährung Bitcoin fast immer um zwei Themen: entweder sind es auffällige Kursschwankungen oder es ist der hohe Energieverbrauch. In diesem Gastbeitrag geht es um eine Energieversorgungsoption, die die gängige Kritik praktisch auf den Kopf stellt.

Es sind Aussagen wie diese, die sich in der Öffentlichkeit festsetzen: “Eine Bitcoin-Überweisung kostet so viel Energie, wie ein vierköpfiger Haushalt in 6 Monaten verbraucht”. Diese Aussage ist genauso sinnlos wie die Behauptung “mein Auto verbraucht 6 Liter pro 100 km, weil ich hin und wieder den Blinker betätige”, weil es die Nebenfunktion zur Hauptfunktion erklärt, die beim Bitcoin-Netzwerk eben beim Sicherheitsaspekt liegt.

Energiebedarf
Die extreme IT-Sicherheit des Bitcoin-Netzwerkes lässt sich bekanntlich nur durch entsprechenden Energieaufwand gewährleisten. Dieses Sicherheitsniveau wäre für unsere Infrastruktur (Energieversorgung, Internet, Regierungsapparat) ebenfalls wünschenswert. Die Kosten durch Cyberkriminalität übersteigen laut einer Studie der Münchener Rück mittlerweile die Schäden sämtlicher Naturkatastrophen.

Der Energiebedarf des Bitcoin-Netzwerks entsteht im Wesentlichen bei den weltweit verteilten Mining-Betrieben (Rechenzentren). Diese Hallen sind mit Spezialrechnern bestückt, sogenannten Mining Rigs, die wiederum mit speziellen ASICs (Applikationsspezifische ICs) bestückt sind. Solche Rechner können mit einer unvorstellbaren Geschwindigkeit nur eine ganz bestimmte Rechenoperation ausführen: Den sogenannten Hash-Wert eines neuen Datenblocks (der ca. 2.000 Überweisungen enthält) für die Blockchain-Datenbank ermitteln. Diesen Prozess kann man im Prinzip live verfolgen, siehe Bild 1.

Das Verfahren nennt man PoW (Proof of Work). Es wurde 1997 von Dr. Adam Back entwickelt und verursacht rund 90 TWh Energieaufwand pro Jahr.

Bild, Quelle und mehr auf: BTC Echo

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