Klingsorstr. 6, 12167 Berlin
+49 151 22668185
luehrs.alexander@gmail.com

Belgische Finanzaufsicht FSMA will Krypto-Börsendienste regulieren

Belgische Finanzaufsicht FSMA will Krypto-Börsendienste regulieren

Eine neue Vorschrift der belgischen Finanzaufsichtsbehörde Financial Services and Markets Authority (FSMA) sieht vor, dass sich Kryptobörsen und verwahrende Wallet-Dienste in der Region innerhalb einer strengen Frist registrieren müssen.

Ab dem morgigen 1. Mai müssen sich juristische und natürliche Personen, die in Belgien Krypto-Börsendienste oder verwahrte Wallets anbieten wollen, vorab registrieren lassen, wie die FSMA mitteilte.

Ab dem 1. Mai 2022 müssen sich Anbieter von Austauschdienstleistungen zwischen #virtuellen #Währungen und gesetzlichen Währungen oder von #Wallet-Verwahrungsdienstleistungen bei der #FSMA registrieren. Bitte beachten Sie die FAQs. https://t.co/P44mkovn5L pic.twitter.com/aAdtQ9Dqwx

– FSMA (@FSMA_info) April 29, 2022
Kryptounternehmen in Belgien, die bereits vor dieser offiziellen Ankündigung tätig waren, sind gesetzlich verpflichtet, die FSMA innerhalb der nächsten zwei Monate, vor dem 1. Juli, über die “Ausübung ihrer Tätigkeit” zu informieren.

Zusätzlich zur Offenlegung der Tätigkeit haben bestehende Unternehmen vier Monate Zeit, d.h. vor dem 1. September, um sich bei der Finanzaufsichtsbehörde als reguliertes Unternehmen zu registrieren.

Um die aktive Registrierung bei der FSMA aufrechtzuerhalten, müssen Kryptodienstleister sieben Bedingungen erfüllen, darunter die Gründung in Form eines Unternehmens mit einem Mindestkapital von etwa 52.725 Dollar oder 50.000 Euro.

Die FSMA geht davon aus, dass die Registrierungsanträge innerhalb von drei Monaten bearbeitet werden, sofern alle erforderlichen Informationen vorgelegt werden. Nach erfolgreicher Registrierung erhalten Kryptodienstleister eine eindeutige Registrierungsnummer oder die Unternehmensnummer, die bei allen weiteren Interaktionen mit der FSMA verwendet werden muss.

Belgiens Pro-Krypto-Haltung wurde Anfang 2022 deutlich, als der Brüsseler Parlamentsabgeordnete Christophe De Beukelaer als erster europäischer Politiker sein Gehalt in Bitcoin (BTC) umwandelte.

Wie Cointelegraph bereits im Januar berichtete, gab Beukelaer bekannt, dass er die Krypto-Handelsplattform Bit4You nutzt, um sein monatliches Gehalt von rund 6.140 Dollar, also 5.500 Euro, in BTC zu konvertieren.

Während der Enthüllung teilte Beukelaer seine Absicht mit, andere Politiker in der Region zu inspirieren, die wachsende Kryptowirtschaft zu unterstützen.

Quelle und übersetzt von: Cointelegraph.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.